03. November 2011
"Sichtlich erfreut" zeigte sich das Ratsmitglied Sven Koch in der Ortsgemeinderatssitzung vom 03. November 2011 über die Umsetzung eingebrachter Verbesserungsvorschläge. So hatte Koch unmittelbar nach dem Frühlingsmarkt 2011 moniert, dass keine ausreichende Werbung für diesen getätigt wurde. "Mangelnde Werbung in diesem Bereich trifft nicht nur den Frühlingsmarkt als solchen, sondern auch den Ort und die Einzelhändler!", so Koch damals.
Umso mehr ist es erfreulich, dass die Ortsgemeinde sich zum Sankt Gallusmarkt mit einer neuen Werbelinie präsentierte. "Die Werbung wird dem traditionsreichen Sankt Gallusmarkt in Herxheim gerecht, dies zeigt vor allem die erhöhte Anzahl der Bürgerinnen und Bürger bei der Eröffnungsveranstaltung!", stellt Koch fest.
Weiter erfreulich sei es, dass auch die Anmerkung zu den herabgebrochenen Randsteinen auf dem Rad- und Fußgängerweg am Klingbach direkt angenommen wurde. Diese wurden nun wieder befestigt und stellen daher für die Fußgänger keine Sicherheitsgefährdung mehr dar.
19. Juni 2011
Herr Vorsitzender,
werte Ratskolleginnen und Ratskollegen,
lieber Fabian Kuntz,
im Voraus möchte ich Ihnen im Namen der CDU-Fraktion meinen Dank für die interessante und ausführliche Präsentation über die Tätigkeit des Jugendparlament Herxheim aussprechen.
Ich denke, wer dem Bericht gefolgt ist, kann mir zustimmen, dass es allein schon aus Gründen der Öffentlichkeitsarbeit für das Jugendparlament, richtig und wichtig war, diesen Bericht nicht nur im Ausschuss für Jugend und Sport, sondern auch im öffentlichen Teil einer Gemeinderatssitzung zu präsentieren.
Meine Damen und Herren,
Herxheim hat etwas, was viele Gemeinden wollen, aber nur wenige Gemeinden haben: eine engagierte und funktionierende Jugendvertretung. Eine Vertretung der jugendlichen Interessen, welche sich nicht nur auf die Organisation von Partys berufen kann, sondern auch eine Reihe an kommunalpolitischen Themen anspricht. Nehmen wir als Beispiel die Situation des ÖPNV in Herxheim. Das Jugendparlament hat sich dieser Problemstellung, die im Übrigen von Jugendlichen aufgeworfen wurde, angetan, diskutiert und letztlich erste Handlungsanstöße – im Rahmen des Möglichen – vorangebracht. Nicht nur Handlungsanstöße, sondern ganze Handlungsvollendungen hat das Jugendparlament in der Errichtung eines Beachvolleyballfeldes, sowie bei der Erneuerung der Skate-Anlage erbracht. Besonders erfreulich ist bei letzterem, dass sich die Jugendlichen selbst bei der Erneuerung mit vollem Tatendrang eingebracht haben. Dass das Jugendparlament für Erreichtes auch Verantwortung übernimmt zeigt sich daran, dass sich das Jugendparlament schon seit der Errichtung der Skate-Anlage um deren Zustand kümmert und neuerdings auch eine Patenschaft für die neu errichtete Beachvolleyball-Anlage erklärte.
Dies sind alles Projekte, an denen Jugendliche sowie junge Erwachsene sehen, dass bei entsprechendem Engagement eine gewünschte Erwartungshaltung eventuell auch erfüllt werden kann. In keinem anderen Bereich ist für Jugendliche, Politik so greifbar, wie beim Jugendparlament Herxheim. In Zeiten der viel genannten „Politikverdrossenheit“ bei jungen Menschen, dürfte dies das wohl geeignetste Mittel gegen diese oft genannten Trend sein!
Der von den landesweit verschiedenen Jugendgremien gebildete Dachverband, den wir ausdrücklich begrüßen, unterstützt die jungen Menschen, bei deren Kreativität und Umsetzung von Projekten. Wiederum wird bewirkt, dass die einzelnen Jugendvertretungen insgesamt mehr Stabilität erreichen. Wer im Umkreis von Herxheim die Geschichte der verschiedenen Jugendgremien verfolgt hat, weiß, dass Stabilität eines der wichtigsten Pfeiler in diesem System ist. Bei der Herxheimer Institution bin ich mir sicher, dass unser Jugendparlament, dass seit zehn Jahren erfolgreich besteht, die notwendige Stabilität, aber auch die erforderliche Kreativität hat, um auch die nächsten zehn Jahre erfolgreich zu überstehen. Dieser Erfolg ist natürlich auch an Menschen festzumachen. Da die Zahl der Beteiligten jedoch hier zu groß ist, möchten wir als CDU-Fraktion den aktuellen Jugendparlamentariern unseren Dank für die geleistete Arbeit aussprechen und für die Zukunft, und den bevorstehenden Aufgaben alles Gute wünschen. Besonderen Dank möchten wir jedoch auch an die Jugendpflegerin Frau Stripecke-Müller senden, die das Jugendparlament in den meisten der zehn Jahren erfolgreich begleitet hat, und immer wieder die Jugendlichen für Ihre Projekte und deren Umsetzung motiviert.
(Frau Stripecke-Müller, an Ihnen - als quasi ständiges Jugendparlamentsmitglied - ist ein wesentlicher Teil des Erfolgs festzumachen.)
Lassen Sie mich zum Schluss – quasi als ehemaliger Jugendparlamentarier – noch einen kleinen Apell loswerden:
Politik lebt von Menschen! Auch das Jugendparlament Herxheim lebt von jungen Menschen, die sich bereit erklären, sich für unser Dorf, für die Gesellschaft zu engagieren. Im Jahr 2012 stehen für dieses Gremium wieder Neuwahlen an und ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, die Aufgabe, für die Wahl eine ausreichende Anzahl an Kandidaten zu finden, ist eine sehr mühsame Aufgabe. Daher ermutige ich Sie alle hier im Raum, dass Jugendparlament zu unterstützen, indem Sie junge Menschen in Ihrem Bekanntenkreis, auf das Jugendparlament schon heute aufmerksam machen, und zur Teilnahme an diesem Gesellschaftsprojekt motivieren. Ich freue mich heute schon, auf den Bericht im nächsten Jahr!
25. Mai 2011
Herr Vorsitzender,
werte Ratskolleginnen und Ratskollegen,
die in den letzten Jahren fortwährende Änderung der Friedhofskultur, so wie der weitere fortschreitende Anstieg der Urnenbestattungen, stellt uns als Ortsgemeinde vor eine Herausforderung deren Handlungsfolgen langfristigen Charakter haben. Lassen Sie mich deshalb zu Beginn feststellen, dass es unserer Erachtens die richtige Entscheidung war, für die Grundkonzeption der Friedhofsgestaltung einen Planer zu beauftragen.
Ein Friedhof, der so große Grabfelder wie der unsere besitzt, kann immer auch eine gewisse Unpersönlichkeit mit sich bringen. Die Schaffung von Räumen, in denen die Menschen die Zeit und Ruhe haben um für Ihre Verstorbenen zu trauern, ist daher eine der ersten Zielsetzungen, die der Planer hier in seinem Entwurf voll und ganz erfüllt hat. Die verschiedenen Varianten der Maßnahmen, sind als Einzelne aber erst recht als Gesamtheit als schlüssig und funktionsentsprechend zu bewerten. Doch möchte ich gleich hier deutlich machen, dass wir über Maßnahmen sprechen, die sowohl kurzfristig umzusetzen wären, aber auch um Maßnahmen, deren Umsetzung wir eventuell erst in mehreren Jahren erleben.
Die geplanten Kolumbarienwände, welche mosaikartig versetzt mit einem kleinen Weg geschaffen werden sollen, führen zu einem raumwirksamen Abschluss der Ostseite unseres Friedhofes und decken zudem die Nachfrage an oberirdischen Urnengräbern auf langfristige Sicht. Die vom Planer bedachte Errichtung eines kleinen Trauerplatzes, welcher von den Urnenwänden umkreist wird, führt gleichzeitig zur Entstehung eines Platzes an dem der Trauernde für sich allein verweilen kann.
Mit dem geplanten Gemeinschaftsgrab für Urnenbeisetzungen nördlich der Leichenhalle, welches von der Gärtnerei gepflegt werden soll, sowie den geplanten Baumbestattungen erweitern wir zudem das Angebot an Bestattungsmaßnahmen auf unserem Friedhof. Gerade für Menschen, die nichts so häufig die Gelegenheit haben, den Friedhof und die Verstorbenen zu besuchen und das jeweilige Grab zu pflegen, bietet das Gemeinschaftsgrab für Urnenbeisetzungen die ideale Form der Bestattung und der Grabpflege. Ich bin mir hier sicher, dass von diesen neuen Formen der Bestattung auch in Herxheim rege Gebrauch gemacht wird.
Besonders erfreulich ist die Pflanzung von Heckenzeilen und einzelnen Bäumen. Mit dieser Maßnahme brechen wir die über den kompletten Friedhof verlaufende Sichtachse und schaffen damit genau die Anonymität, welche für trauernde Menschen auf einem Friedhof notwendig ist. Überdies darf man nicht vergessen, dass der Friedhof auch ein Platz der Kommunikation – gerade für ältere Menschen – ist. Derartige Bepflanzungen spenden demnach den notwendigen Schatten unter den bereits – und hoffentlich auch hinzukommenden – Sitzgelegenheiten. Anmerken möchten wir hier jedoch kurz, dass man bei der Begrünung auf Pflanzen zurückgreift, welche nicht allzu viele Blätter verlieren.
Die Einbeziehung der Grünfläche an der Leichenhalle für mögliche Urnenbestattungen ist mit Sicherheit eine gestalterische und funktional effektive Variante der Raumnutzung, auch wenn diese als teilweise gewöhnungsbedürftig angesehen wird. Da es sich bei dieser Variante jedoch um eine Maßnahme handelt, die definitiv langfristigen Charakter besitzt, empfehlen wir, diese Zeit bis dahin zu nutzen um den Bedarf einer derartigen Nutzung sowie die Gesamtgestalterische Umsetzung zu eruieren.
Abschließend möchten wir zur gestalterischen Verbesserung des Friedhofgeländes noch anregen, die freiliegende Grabfläche nördlich der Leichenhalle mit einigen kleinen Maßnahmen als Platz der Kommunikation oder Platz für Trauernde zu gestalten, bis diese ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden kann.
Zu den geplanten Traumerräumen möchten wir deutlich machen, dass wir es begrüßen, dass vorhandene aber ungenutzte Räume für Trauerzwecke umgestaltet werden sollen. Hier bietet sich es an, um die Nutzung der Leichenhalle effektiv zu gewährleisten. Dass bei der Innenausstattung die beiden ortsansäßigen Bestatter mit einbezogen werden, zeigt uns, dass die Gemeinde hier die optimalste Nutzung der Leichenhalle anstrebt.
05. November 2009
Eine Tagesordnung mit 16 Punkten im öffentlichen Teil stand bei der 2. Ortsgemeinderatssitzung am 05. November 2009 auf dem Plan. Das Gemeinderatsmitglied Sven Koch hatte hier sein Debüt mit einer Stellungnahme über den Punkt "Festlegung der Tarifstrukturen und Strompreise 2010".
Herr Bürgermeister Trauth,
werte Ratskolleginnen und Ratskollegen,
die Tatsache, dass 2/3 aller Haushalte in den neu strukturierten Vertragstarif „PRIVAT“ gewechselt haben, lässt die CDU-Fraktion in der Bewertung auf folgendes schließen:
Zum einen besteht immer noch eine tiefe Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger zum E-Werk Herxheim und zum anderen konnten die 2008 neu geschaffenen Tarife im Positiven überzeugen. Die Verbundenheit zum E-Werk kann ohne Zweifel am kundenorientierten Verhalten der Leitung unseres Werkes festgemacht werden. Als Beispiel kann hier das schwierige Unterfangen der Abwicklung der EEG-Umlage mit fast 300 Photovoltaikanlagen herausgestellt werden. In der Vergangenheit wurde dies von Verwaltungsseite mit Bravur gemeistert.
Wenn wir nun die Tarifstrukturen und Strompreise für das Jahr 2010 festlegen, dann ist hier besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Denn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Werkes darf genauso wenig darunter leiden, wie die Kundenverbundenheit gefährdet werden darf. Ebenso müssen wir Maßnahmen ergreifen, um die – zum Glück – noch geringe Wechselbereitschaft der 2.800 Kunden zu anderen Stromlieferanten einzudämmen um damit Risiken für die Gemeindewerke Herxheim zu minimieren.
Gerade aus diesem Grund ist es für uns wichtig, die Bürgerinnen und Bürger, in einer wirtschaftlich schwierigen Situation, nicht noch weiter zu belasten. Dass die rund 0,16 Cent Mehrkosten pro Kilowattstunde daher nicht an den Versorgungsnehmer weitergegeben werden sollen, können wir daher nur begrüßen.
Ebenso sind wir sicher, dass die Leistungsfähigkeit des Werkes durch die Preisstabilität erhalten bleibt und mit einem geplanten Gewinn wie 2009 auch für 2010 gerechnet werden darf. Letzteres heben wir deshalb hervor, da wir darauf hinweisen wollen, dass viele gemeinnützige Projekte in unserer Ortsgemeinde vom E-Werkgewinn Unterstützung erfahren und auch unser – bei den Bürgerinnen und Bürgern über die Ortsgrenze hinaus – beliebtes Waldfreibad durch den Verbund mit dem Elektrizitätswerk profitiert.
Im Namen der CDU-Fraktion darf ich daher Zustimmung zum Beschlussvorschlag signalisieren."
20.03.2012 17:00 - 20:00
Sitzung des Verbandsgemeinderats Herxheim
21.06.2012 16:00 - 19:00
Sitzung des Verbandsgemeinderats Herxheim
more info...!